[Review] Edwards, Louisa – Too Hot To Touch

eBook

Format: Kindle-Edition

Erschienen: 2011

Originaltitel: /

Sprache: Englisch

Seiten: 348 

Verlag: St. Martin’s

ISBN: 978-0312356484

Preis: ca. 4,63 €

Altersempfehlung: ab 16 Jahren

 

 

About the author:

Louisa Edwards is the author of „Can’t Stand the Heat“, „On the Steamy Side“, and „Just One Taste“. She grew up in Virginia, where at the age of 11, she was already sneaking Harlequin romances from her grandmother’s suitcase, much to her parents’ horror. She graduated from Bryn Mawr College before moving to Manhattan to work in book publishing—a dream job that allowed her to earn a living by reading romance novels. She later moved to Ohio, where she worked as a restaurant reviewer. The Recipe for Love series combines her love of food and romance. When she’s not writing, Louisa eats at as many wonderful restaurants as possible—purely for research, of course.

 

 

Klapptext:

When it comes to competitive cooking, Max Lunden is no stranger to winning… though he’s never been great at working with a team. A master chef – and major hunk – he’s traveled the world, picking up new cooking techniques as well as beautiful woman. But when the prodigal chef returns home to his family’s Greenwich Village restaurant, he discovers one too many cooks in the kitchen – and she’s every bit as passionate as he is…

Juliet Cavanaugh used to have a crush on Max when she was just a teenager, hanging out at Lunden & Sons Tavern, hoping to catch a glimpse of the owner’s oldest, and hottest, son. Now a chef herself – competing the biggest culinary contest in the country – Juliet will be cooking side by side with the one man she’s always admired… and desired. But despite their simmering attraction. Juliet is determined to keep her cool – no matter how hot it gets…

 

 

Meinung:

„Too Hot To Touch“ ist der erste Band in der Rising Star Chef-Reihe der Autorin Louisa Edwards – und auch mein persönlicher Erstversuch mit ihren Büchern. Obwohl ich ja offen zugeben muss, dass das Cover der ausschlaggebende Kaufgrund war und ich vorher überhaupt nicht geguckt hatte, ob es Teil einer Serie ist oder ein Einzelband. Kann ich ja dieses Mal von Glück sagen, dass ich den Serienstart erwischt habe. *gg*

Und um es gleich einmal auf den Punkt zu bringen, ich habe den Kauf nicht bereut und freue mich auf den nächsten Band der Reihe. 

„Too Hot To Touch“ hat wirklich einen starken Anfang mit viel Emotionen und einem kleinem Rückblick in die Vergangenheit der beiden Protagonisten, in dem man als Leser erst einmal mit den beiden Protagonisten und ihrer Situation bis hin zu den ersten Zusammentreffen der beiden vertraut gemacht wird. Hier wird anfangs abwechselnd aus der Perspektive der beiden Protagonisten, Max und Juliet, die Geschichte erzählt. Nach ungefähr 30 % des Buches erfolgt ein unerwarteter, schwacher und für den Leser nicht ganz nachvollziehbarer Perspektivwechsel zu Claire Durand, der Hauptjurorin der Rising Star Chef Competition. Erst nach ungefähr weiteren 20 % gewinnt die Handlung wieder an Stärke und man beginnt als Leser auch die Erzählung von Claire zu mögen, da diese dann nämlich von einem anderen Jury-Mitglied „Konkurrenz“ bekommt: Kane Slater. Kane ist ein Charaker, der schwer einzuschätzen ist, aber aufgrund seiner offenen und schlagfertigen Art schnell mein Leserherz eroberte. 

Leider fehlte mir durch die nebenbei erzählte Geschichte von Claire und Kane der Fokus auf die eigentliche Geschichte von Juliet und Max, die beide sympathische Charaktere sind und denen aufgrund der angemerkten Randstory etwas an Tiefe verloren ging. Ihre Umsetzung war zwar gut durchdacht, beide waren nicht zu perfekt und hatten ihre Probleme, aber diese wirkten insbesondere im Fall von Juliet etwas lapidar. Auch, dass Max nach seiner Rückkehr nicht mitbekam, warum seine Familie ihn nach Hause holte, lässt den sonst so clever erscheinenden Protagonisten nicht gerade in einem intelligenten Licht erscheinen. Das kann ich aber leicht dadurch entschuldigen, dass er mit dem Wettbewerb und Juliet zu beschäftigt ist. 😉

Neben Juliet und Max treten noch einige andere interessante und sympathische Charaktere auf, wie die anderen Köche, die alle sehr unterschiedlicher Charakterisierung sind, deren Zusammenhalt und Freundschaft allerdings sehr gut zur Geltung kommt, gerade in Bezug auf die Vorbereitung zum Wettbewerb und auch im privaten Bereich. Jeder der Köche hat sein Spezialgebiet und seine Aufgaben, sodass auch die Meisterung dieses riesigen Kochwettbewerbes nicht unwahrscheinlich scheint. Danny ist zwar sauer auf seinen Bruder, dass er ihn vor Jahren mit der Verpflichtung, sich um die Familie und dem Restaurant zu kümmern allein gelassen hat, und auch, dass er sich selten bis überhaupt nicht um die Familie kümmert, trägt nicht gerade dazu bei, dass die beiden die besten Freunde sind. Denn zwischen der Hitze in der Küche und der Kälte zwischen den Brüdern besteht ein krasser Kontrast, der nur durch Juliet abgeschwächt wird und die beiden Brüder dazu verleitet, sich nicht gegenseitig die Köpfe einzuschlagen. 

Gefallen hat mir auch, dass Louisa Edwards es hinbekommen hat, dass zwischen den beiden Protagonisten der buchstäbliche Funke hin- und herspringt, was nicht nur durch die gegenseite Anziehung, sondern auch durch den Konkurrzenkampf in der Küche verstärkt wurde. Allerdings hätte ich es dann aber besser gefunden, wenn die beiden ihrer Anziehungskraft nicht in der Restaurantküche nachgegeben hätten und ihr Liebesspiel aus hypgienischen Gründen auf eine andere Spielwiese verlegt hätten. Irgendwie mag man nach dieser Szene nicht mehr daran denken, was Köche so alles in Restaurantküchen „treiben“. *grusel*

Aber, wenn man über diese kleinen Kritikpunkte einmal hinwegsieht, bekommt man eine schöne Liebesgeschichte mit sympathischen Charakteren und der Leidenschaft für’s Kochen. 

 

 

Bewertung: 

Liebe geht bekanntlich durch den Magen, doch Louisa Edwards zeigt in „Too Hot To Touch“, dass auch die feurige Leidenschaft von Köchen nicht zu unterschätzen ist. 😉

 

„Too Hot To Touch“ ist auch als Taschenbuch erhältlich.

 

 Rising Star Chef-Reihe:

  • Too Hot To Touch
  • Some Like It Hot (November 2011)
  • Hot Under Pressure (März 2012)

In „Some Like It Hot“, dem zweiten Band der Rising Star Chef-Reihe bekommt Max Bruder Danny seine Geschichte, auf die ich mich persönlich sehr freue. Bereits am Ende des ersten Bandes findet sich bereits ein Ausblick auf den zweiten Band, der im Übrigen sehr vielsprechend war. ^^

 

In „Hot Under Pressure“ wird die Geschichte des stillen und schwer zu durchschauenden Beck erzählt, die bereits laut der Autorenseite von Frau Edwards ebenfalls vielsprechend klingt.

Weitere Bücher der Autorin:

  • Just One Taste (A Recipe for Love Novel)
  • On The Steamy Side (A Recipe for Love Novel)
  • Can’t Stand The Heat (A Recipe for Love Novel)
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3 Gedanken zu „[Review] Edwards, Louisa – Too Hot To Touch

  1. Danke für die schöne Rezension! Ich möchte wirklich nicht zu lange mit dem Lesen warten, weil du mich jetzt sooo neugierig gemacht hast. Vor allem habe ich in den letzten Wochen wieder verstärkt Spaß an Contemporaries und das muss ich gleich ausnutzen. Die Fortsetzungen sind übrigens auch gleich am Wunschzettel gelandet…*g* und man merkt dir an, dass du hier das Ebook gelesen hast – solche Prozentangaben kommen bei dir ja sonst nie vor ;)liebe Grüße

  2. Hab ja auch keine Wahl, wenn mein E-Reader statt Seitenzahlen Prozentangaben macht. *gg*Ich warte sozusagen schon sehnsüchtig den 29.11.2011 ab, denn da erscheint der zweite Band. *hibbel*Die Geschichte hat mir trotz der kleinen Schwächen viel Freude bereitet. Ich hoffe, dass sie dir auch gefallen wird. ^^

  3. Das Cover wer der ausschlaggehende Grund für den Kauf? Kann ich gar nicht verstehen … *hehehe*Diese 2-Paare-Sache klingt aber für mich nicht so gut; ich glaub, ich lass eher die Finger von den Buch!

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