[Review] Mayberry, Sarah – She’s Got It Bad

Taschenbuch

Sprache: Englisch

Erschienen: 2009

Originaltitel: –

Seiten: 213

Verlag: Harlequin Blaze

ISBN: 978-0-373-79468-3

Preis: ca. 3,99 €

Altersempfehlung: ab 16 Jahren

 

 

Über die Autorin:

Sarah Mayberry has recently decided to list her profession as Gypsy/writer, since she’s moved eight times in the past five years. Currently she’s based in Auckland, New Zealand, but she still calls Melbourne, Australia, home and hopes to have a latte on Brunswick Street sometime soon. When she’s not writing books, she also writes for TV, reads, cooks, shops for shoes and tries to get her derriere to the gym occasionally. 

 

 

Klapptext (Buchrückseite):

Twelve years ago Zoe Fond let Liam Masters break her heart. But now? There’s not a chance. Zoe is as tough and wild as they come. So when Liam shows up at her tattoo parlor, she’s more than ready to take him on again. That’s not going to be a hardship, since he’s hotter than he ever was. 

This time she’s staying in charge. And she’s not going to consider their score settled until he’s hot, bothered and begging for more! Then she’ll move on as callously as he left her. Unless all that deliciously bad sex is just too good to give up… 

 

 

Inhalt:

Liam Masters ist ein erfolgreicher Geschäftsmann mit mehr Geld, als er sich jemals hätte zu träumen gewagt. Eine befreundete Galeristin hat ihn zu einer Ausstellung eingeladen, damit er für sein gerade fertig gestelltes Haus Kunstgegenstände zur Zierde erwirbt, als ihn ein pikantes Gemälde ins Auge springt. Ein Gemälde, dessen porträtierte Frau ihn mit einem sehr vertrauten Blick entgegenblickt, dass er zuerst seinen Augen nicht zu trauen glaubt. Als er dann realisiert, dass die NACKTE Frau tatsächlich Zoe ist – Zoe die kleine Schwester seine ehemals besten Freundes – ist er geschockt und sorgt sich darum, was aus ihr geworden ist, dass sie solche pikanten Bilder von sich malen lässt – und diese dann auch verkauft werden! Kurz entschlossen, instruiert er seine Bekannte, das Bild sofort von der Wand verschwinden zu lassen und es ihm einzupacken, da er nicht möchte, dass noch mehr Leute Zoe sehen. Zudem instruiert er die Galeristin, ihm die Adresse von Zoe zu besorgen – gleich mit zu dem verschnürten Gemälde. 

Am nächsten Tag macht er sich auf den Weg zu der angegebenen Adresse, wo sich herausstellt, dass es sich um ein Tattoo-Studio handelt. Von Sorge und Neugier gepackt, betritt er den Laden und gerät zu seinem Verdruss gleich bei seinem ersten Zusammentreffen mit Zoe aneinander, die ihm unmissverständlich klar macht, dass sie nicht an seiner Hilfe interessiert ist. Dennoch will Liam nicht aufgeben und versucht sich immer wieder Zoe anzunähern, denn seine Schuldgefühle wegen einem Vorfall von vor 12 Jahren zwingen ihm dazu, ihr helfen zu wollen, selbst wenn sie seine Hilfe verweigert. Je mehr Zeit er allerdings in ihrer Gegenwart verbringt, desto mehr entbrennt sein Verlangen zu ihr. Auch Zoe scheint nach ihm zu verlangen, auch wenn sie sich völlig vor ihm verschließt, weil sie ebenso von den Dämonen ihrer Vergangenheit gejagt wird, wie er von den seinen… 

Werden Zoe und Liam es schaffen, ihren Dämonen entgegenzutreten, um letztendlich doch noch glücklich zu werden?

 

 

Meinung:

In einem wirklich fließenden, fesselnden und unglaublich erotischen Stil erzählt Sarah Mayberry die Geschichte von Liam und Zoe. Dieser Stil und die Charaktere sind es, die einem Leser selbst nach Wochen des Beendens des Werkes fest in Erinnerung bleiben. 

Schauplatz der Handlung ist Melboune, Australien. Ein wunderbares Setting für eine ebenso wunderbare Liebesgeschichte zweier Menschen, die es wirklich verdient haben, ihr Glück zu finden. 

Erzählt wird die Geschichte der beiden Protagonisten aus deren wechselnder Perspektive. Als Leser ist man stets gewahr dessen, was in dem jeweiligen Protagonisten gerade vorgeht und wie in ihm dann die eigentliche Entwicklung vonstattengeht. Leider ist es auch dieser Perspektivwechsel  der dafür sorgt, dass ein Teil der Spannung schnell verflogen ist, denn schon sehr schnell zu Beginn ist klar, welche vergangenen Dämonen die beiden Protagonisten quälen, sodass man sich eigentlich nur noch fragt, wann die beiden nun mal vom Sex zum Gespräch kommen und realisieren, dass sie die Vergangenheit loslassen müssen. Als dann bei den beiden Charakteren diese Realisierung eintritt, geht die Entwicklung ziemlich rasant und unrealistisch – und auch viel zu glatt – über die Bühne. Allerdings muss ich der Autorin den Versuch lassen, zumindest einem ihrer Protagonisten den Kampf gegen die vergangenen Dämonen antreten zu lassen, darzustellen zu versuchen. Allerdings macht dieser Versuch die Geschichte auch nicht glaubwürdiger. Selbstverständlich finden in dem jeweiligen Protagonisten entsprechende Gefühlsregungen dar, die allerdings nicht einmal so verwirrend und nervenaufreibend durch den jeweiligen Protagonistenpart dargestellt werden, dass dieses authentisch wirken würden. 

Trotz allem sind die Umsetzung der Geschichte und die Charakterumsetzung der Autorin recht gut gelungen. Denn trotz des kleinen Mangels, dass beide Protagonisten zeitweise recht zweidimensional und oberflächlich wirken, sind sie sympathisch und man schließt sie als Leser recht schnell ins Herz – ganz besonders die etwas rebellische und verquere Zoe, die man wirklich einfach nur mögen muss. 

 

Bewertung:

Ein erotisches Intermezzo mit sympathischen Charakteren und einer vor Erotik sprühenden Handlung, das absolut lesenswert ist.

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5 Gedanken zu „[Review] Mayberry, Sarah – She’s Got It Bad

  1. Na, da gehen unsere Meinungen ja mal mächtig auseinander! Aber schön, dass dir das Buch gefallen hat, dann ist es ja in gute Hände gekommen! 🙂

  2. Ja, es hat mir gefallen, danke! Aber ich bin ja was – wenn ich mich recht erinnere, dass es sich hierbei um einen Erotikroman handelt – Erotikromane angeht noch etwas unerfahren. Hab ja bisher außer den Büchern von Frau Elizabeth Amber keine weiteren Erotikromane im Regal – und die zu toppen, dürfte ja so ziemlich jedem/jeder Autor/in einfach fallen. Wieso? Wie hat dir denn das Buch gefallen? Hab zwar schon geschaut, konnte aber keine Rezi bei dir darüber finden. -.-Man kann ja auch nicht immer einer Meinung sein! 😉

  3. Ich hätt das Buch gar nicht wirklich als Erotikroman eingestuft, glaub ich … Mir hat das Buch nicht besonders gefallen, ich hab ne Rezension online, und zwar hier: KLICK! Wo haste gesucht?! *gg*Du hast völlig recht, man kann nicht immer einer Meinung sein. Wär ja auch langweilig, wenn's so wäre!

  4. Danke. Du mochtest Liam nicht? Ich mochte ihn, auch wenn dieses "männliche Aschenputtel"-Klischee (armer Junge wird unglaublich reich) ziemlich abgewrackt und unwahrscheinlich ist. ^^ Hmmm… in verschiedenen Kategorien, frag mich aber nicht welche. Da ich es aber persönlich hasse Bücher zu kategorisieren – und du so etwas bei mir nicht finden wirst – wusste ich auch nicht ganz in welche Kategorie du das Buch kategorisiert hast. Aber jetzt weiß ich es.

  5. Oh ja, ich fand Liam herrisch. Der war mir *deutlich* zu herrisch und spießig. Nur so fürs nächste Mal, wenn du schauen willst, ob es eine Rezension zu irgendeinem Buch gibt: Ganz oben in der Navigationsleiste über dem Headerfoto gibt es ganz rechts den Punkt "Alle Bewertungen". Da findest du eine Liste aller bewerteten Bücher, und falls es eine Rezension gibt, den Link dazu.

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