[Review] Gier, Kerstin – Smaragdgrün

Gebundene Ausgabe

Sprache: Deutsch

Erschienen: 2010

Seiten: 484

Verlag: Arena

ISBN: 978-3-401-06348-5

Preis: 18,95 €

Altersempfehlung: ab 12 Jahren

 

 

Über die Autorin:

Kerstin Gier, Jahrgang 1966, hat mehr oder weniger als arbeitslose Diplompädagogin 1995 mit dem Schreiben begonnen. Mit riesigem Erfolg: Gleich ihr Erstling „Männer und andere Katastrophen“ wurde mit Heike Makatsch in der Hauptrolle verfilmt. Inzwischen stehen ihre Romane wie „In Wahrheit wird viel mehr gelogen“ und „Gegensätze ziehen sich aus“ regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Ihre Trilogie mit den Abenteuern von Gideon und Gwendolyn, die inzwischen unter anderem auch in den USA und England erscheint, konnte ihre Erfolge noch einmal toppen. Kerstin Gier avancierte mittlerweile zu einer der bekanntesten deutschsprachigen Autoren für jüngere Leser. Die DeLIA-Preisträgerin wohnt mit ihrer Familie in der Nähe von Bergisch Gladbach.

 

Klapptext:

Was tut man, wenn einem das Herz gebrochen wurde? Richtig, man telefoniert mit der besten Freundin, isst Schokolade und suhlt sich wochenlang im Unglück. Dumm nur, dass Gwendolyn, Zeitreisende wider Willen, ihre Energie für ganz andere Dinge braucht: zum Überleben zum Beispiel. Denn die Fäden, die der zwielichtige Graf von Saint Germain in der Vergangenheit gesponnen hat, ziehen sich nun auch in der Gegenwart zu einem gefährlichen Netz zusammen. Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, müssen Gwendolyn und Gideon – Liebeskummer hin oder her – nicht nur auf einem rauschenden Ball im 17. Jahrhundert zusammen Menuett tanzen, sondern sich in jeder Zeit kopfüber ins Abenteuer stürzen…

 

Inhalt:

Gwendolyn hat im Moment den Kopf mit ganz anderen Dingen voll als Schule und Zeitreisen, denn Gideon hat ihr das Herz gebrochen. Gern würde sich Gwendolyn länger als nur einen Abend lang bei ihrer besten Freundin ausheulen und in ihrem Unglück suhlen, doch glücklicherweise versucht Leslie, ihre beste Freundin, Gwen davon zu überzeugen – und das auch mit Erfolg – dass jetzt wichtigere Dinge anstehen, wie z.B. gegen den Grafen von Saint Germain vorzugehen und herauszufinden, ob Gideon wirklich so ein kaltherziges Ekel ist, wie es den Anschein hat. Um jedoch hinter alle Geheimnisse der Vergangenheit und wie es auch scheint der Gegenwart zu gelangen, braucht Gwendolyn die Unterstützung von Paul und Lucy. Doch wie soll ihr dies gelingen? Lucy und Paul leben in der Vergangenheit und niemand würde ihr je erlauben den Chronografen für eigennützige Zwecke zu benutzen. Doch da wird ihr klar, dass ihr Großvater die passende Verbindung zu den beiden ist. Er kann zwischen Paul, Lucy und ihr vermitteln. Tatkräftig von ihm unterstützt, erfährt sie auch, dass ihr Großvater irgendwo im Hause der Familie vor seinem Tod etwas Wichtiges für sie versteckt hat. Xermerius, Leslie, Raphael (Gideons kleinerer Bruder), Mr Bernhard und ihre Tante Maddy unterstützen Gwen bei ihrer Suche. Doch was sie finden, ist mehr als sie jemals hätten erwarten können.

Zu alledem versucht nebenher Gideon auch noch Gwens Vertrauen wiederzugewinnen und ihr zu erklären, in welcher Zwickmühle sie stecken und, dass sie unbedingt einander vertrauen müssen, da sonst nichts Geringeres als das Leben von Gwen selbst auf dem Spiel steht. Aber nach einer Weile anstrengender Zeitreisen wird allen Beteiligten klar, dass es nur einen Verräter im innersten Kreis der Loge geben kann, der in der Gegenwart die finsteren Pläne des Grafen unterstützt…

Doch wer ist der Verräter? Was hat er für Pläne? Was geschieht, wenn der Blutkreislauf im Chronografen vervollständigt wird? Werden Gwen und Gideon ihre Differenzen beiseiteschieben können und den Kampf gemeinsam aufnehmen? Werden Gwen und Gideon den Grafen von Saint Germain besiegen oder werden sie verlieren und der Graf seine finsteren Pläne in die Tat umsetzen?

 

 

Meinung:

Seit nunmehr knapp zwei Wochen habe ich bereits den dritten und letzten Band der Edelstein-Trilogie „Smaragdgrün“ von Kerstin Gier gelesen gehabt, doch leider hat mir aus arbeitstechnischen und leider auch teilweise gesundheitlichen Gründen die Ambition gefehlt, hierzu eine Rezension zu verfassen, was ich jetzt natürlich nachhole. J

Als ich „Smaragdgrün“ aus seiner Versandverpackung geholt hatte, habe ich wirklich überlegt, ist es denn wirklich schon der dritte und letzte Band der Reihe? Ja, leider. Aber wie alle guten Dinge braucht auch diese Geschichte ein gutes Ende. Und genau das hat Kerstin Gier geschafft. Sie hat Vermutungen, die wir als Leser hatten bestätigt und auch verworfen und auch neue Dinge mit eingebracht, die mich selbst sehr überrascht haben und mich als Leser wirklich dazu veranlassten auch nach Beendigung der Geschichte von Gwen und Gideon weiterhin über dessen Werdegang zu sinnieren.

Es hat mich einfach in seine Welt gezogen und lässt mich teilweise – auch zwei Wochen nach Beendigung des Lesens – immer noch nicht ganz los. Es gibt große und kleine Dinge, die ich immer noch nicht recht fassen kann. Es war erfrischend und anders; ist teilweise ganz anders geworden als ich es mir gedacht habe.  

Da ich euch aber nicht zu viel über die Geschichte und den vielen kleinen und großen Geheimnissen verraten möchte, werde ich mich allerdings auch recht kurz halten und euch einfach nur nahelegen, dieses Buch zu lesen – und solltet ihr die Vorgängerbände noch nicht gelesen haben, einfach alle drei lest.  

 

 

Bewertung:

Lest es selbst!

Infos zur Reihe:

  1. Rubinrot
  2. Saphirblau
  3. Smaragdgrün
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