[Review] Quinn, Julia – The Duke and I

Taschenbuch

Sprache: Englisch

Erschienen: 2000

Verlag: Avon

ISBN: 0-380-80082-9

Preis: (ca.) 5,60 €

Altersempfehlung: ab 16 Jahren

 

 

 

About the author:

Julia Quinn learned to read before she learned to talk, and her family is still trying to figure out if that explains

A) why she reads so fast

B) why she talks so much or

C) both.

In addition to writing romances, she practices yoga, grows terrifyingly huge zucchinis, and tries to think up really good reasons why housework is dangerous to her health.

The author of eight novels for Avon Books, she is a graduate of Harvard and Radcliffe Colleges and lives in Colorado with her husband Paul and two pet rabbits.

 

Klapptext:

Has the devasting Duke finally found a bride?

All the society papers say so. But only the Duke of Hastings and his „intended“ know the truth. For the irresistible Simon Basset has hatched a plan to keep himself free from all those marriage-minded society mothers by pretending an attachment to the lovely Daphne Bridgerton. After all, it isn’t as if the brooding rogue has any real plans to marry – though there is something about the alluring miss that sets Simon’s heart beating a bit faster. And as for Daphne, surely the clever debutante will attract some very worthy  siutors now that it seems a duke has declared her desirable…

But as Daphne waltzes across ballroom after ballroom with Simon, she soon forgets that their courtship is a complete sham. Maybe it’s the mesmerizing look in his intense blue eyes, or the way she feels in his strong arms, but somehow Daphne is falling for the dashing duke… for real! And now she has to do the impossible and keep herself from losing her heart and soul completely to the handsome hell-raiser who has sworn off marriage forever!

 

Inhalt:

Daphne Bridgerton begegnet den neuen Duke of Hastings auf einem Ball, als sie gerade von einem etwas verblendeten und aufdringlichen Verehrer heimgesucht wird. Simon Basset, der der Duke of Hastings ist, versucht sich gerade davon zu stehlen aus dieser Situation als er mithört, wie die Situation zu eskalieren droht, doch zu seiner Überraschung hat die ihm unbekannte junge Frau, die ihn vom ersten Moment an fasziniert, die Situation bereits entschärft, indem sie – zu seinem Amüsement – ihren aufdringlichen Verehrer bewusstlos geschlagen hat. Allerdings kann er sie – Gentleman wie er ist – die Situation nicht allein handhaben lassen und hilft hier kurz entschlossen, ihr Problem mit Nigel zu lösen, indem die beiden ihn – nachdem dieser in seinem Wahnsinn Daphne fast verletzt hätte – bewusstlos im Schatten der Halle zurücklassen und auf den Ball zurückkehren. Allerdings wird Simon schnell klar, dass er diesen wegen der vielen heiratswütigen Mütter nicht mehr so schnell verlassen kann und rettet sich in den sicheren Hafen bei seinem besten Freund – Daphnes Bruder Anthony. Die drei Brüder sowie auch Simon haben Mitleid mit Daphne, die gerade quer durch den Raum zu noch zu verheiratenden Männer von ihrer Mutter mitgeschleift wird, und versuchen diese aus deren Gesellschaft zu befreien. Als dann auch noch eine andere Mutter mit drei noch ledigen Töchtern auf die Gruppe zu rudert, entschließt sich Simon Daphne auf die Tanzfläche zu entführen, wo er in Sicherheit vor der Meute ist und einen Plan ausheckt, der ihn und Daphne vor weiteren solchen Intensionen bewahren soll. Die beiden beschließen, den Anschein zu erwecken, als würden sie miteinander eine Beziehung eingehen, die im Enddefekt zu einer Eheschließung führt – was allerdings genau das Gegenteil auf Simons Seite herbeiführen soll und Daphne eine Menge neuer Verehrer einbringen soll.

Doch schon bald steht fest, dass Daphne ihn in ihren Bann gezogen hat und er ihrem Charme nicht mehr wiederstehen kann. Kurz entschlossen und im beiderseitigen Einverständnis küssen sich die beiden und bei Simon brennen ein paar Sicherungen durch und er will mehr – und genau in diesem Moment tritt wieder einmal Anthony auf den Plan und stört die beiden und versucht, Simon dazu zu bringen Daphne zu heiraten. Dieser weigert sich strikt und wird glatt zu einem Duell auf Leben und Tod zur Ehrrettung von Daphne herausgefordert, welches er annimmt. Wird Anthony wirklich seinen ehemals besten Freund in einem Duell erschießen können? Warum weigert sich Simon so vehement gegen eine Heirat, obwohl doch offensichtlich, dass er Daphne mag?

 

Meinung:

„The Duke and I“ von Julia Quinn ist ein historischer Liebesroman und für jeden, der es noch nicht weiß, der vierte in diesem Jahr und in meinem gesamten Leben, den ich gelesen habe – und er hat mir verdammt noch mal gefallen! Zudem ist er der erste einer ganzen Reihe über die Bridgerton-Familie, die man mit diesem Buch gleich ganz ins Herz geschlossen hat.

Julia Quinn hat einen einfachen und trotzdem wunderbaren Stil, der einen geradezu in die Geschichte hineinzieht und nicht mehr loslässt, klar, verständlich und kein bisschen vulgär. Man merkt beim Lesen förmlich, wie es zwischen den beiden Protagonisten knistert. Auch fand ich sehr schön, dass es keine abgestandene Romantik war mit bloßem sexuellen Interesse im Vordergrund, sondern, dass sich die Hauptfiguren erst nach und nach besser kennengelernt haben, bevor sie einen Schritt weitergegangen sind.

Beginnen tut die Geschichte mit einem Prolog über Simons Vergangenheit, sodass man einen besseren – aber dennoch nicht vollständigen – Einblick in seine Gedankenwelt bekommt, warum dieser nicht heiraten und auch keine Kinder haben will. Während man zwar etwas über Simons Vergangenheit und seine Beweggründe erfährt, erfährt im Gegenzug leider etwas zu wenig über Daphne und deren familiäre Hintergründe, was ich als Leser etwas schade fand.

Ansonsten fand ich hier einmal abwechselungsreich und gelungen, dass jeder der beiden seine Fehler hat – Simon seine Vergangenheit und seine Stotterei und Daphne mit ihrer Unwissenheit und Unschuld, die mich wirklich zum Lachen gebracht hat. Die beiden sind – für einen Liebesroman – wirklich sehr liebevolle Charaktere, die man schnell ins Herz geschlossen hat, genau wie den Rest der Familie Bridgerton. Insbesondere muss ich einmal anmerken, dass Hyacinth wirklich den Vogel abgeschossen hat und ich schon sehr auf ihre Geschichte gespannt bin.

Positiv empfand ich auch, dass bei den beiden nicht immer alles nur Friede, Freude, Eierkuchen war, sondern die beiden auch mit ihren Problemen miteinander zu kämpfen hatten. Erlebt man in Liebesromanen auf diese ernste und mitreißende Art und Weise nicht sehr häufig, wie ich bisher feststellen musste.

 

Bewertung:

Eine Geschichte mit Suchtpotential, deren Charme und Witz einen in seinen Bann zieht und sich sicherlich noch mit den nachfolgenden Geschichten über die anderen Bridgerton-Geschwister steigern lässt. Aufgrund des sicherlich vorhandenen Steigerungspotentials vergebe ich an dieser Stelle nur vier Tintenfässchen und im Angesicht dessen, dass man meines Erachtens zu wenig über Daphne selbst erfahren hat. J

Weitere Bücher der Reihe sind: 

  • Romancing Mister Bridgerton
  • The Viscount Who Loved Me
  • An Offer from a Gentleman
  • To Sir Phillip, With Love
  • When He Was Wicked
  • On The Way To The Wedding
  • It’s In His Kiss

Tja, und ich kann ja schon prophezeien (dankenden Blick auf Irina gerichtet), dass die restlichen Bücher der Reihe demnächst auch noch auf meinem SuB landen werden. J

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4 Gedanken zu „[Review] Quinn, Julia – The Duke and I

  1. Jaja, so fängts an! *lach*Die Bridgertons waren auch welche der ersten Historicals die ich je gelesen habe. Bei mir ist die Irina aber nicht ganz alleine schuld, die Winterkatze hat mit ihren begeisterten Rezensionen nachgeholfen – und jetzt bin ich total ins Genre hineingekippt, und die Historicals (deutsch und englisch) stapeln sich auf meinem SuB und auf der laaaangen Wunschliste…LG, Evi

  2. "Tja, und ich kann ja schon prophezeien (dankenden Blick auf Irina gerichtet), dass die restlichen Bücher der Reihe demnächst auch noch auf meinem SuB landen werden."Ja, das kommt mir bekannt vor …. ;)Die Bridgertons sind wirklich ansteckend! Und bislang habe ich jeden Roman aus dieser Reihe genossen – vermutlich gerade weil die Autorin nicht immer nach dem gleichen Schema verfährt, obwohl Figuren und Humor vergleichbar sind. 😉

  3. Wie schön, dass dir das Buch gefallen hat, Mandy! *freu*Ich sag ja immer: Wem die Bridgertons nicht gefallen, der braucht eigentlich gar keine anderen Historicals probieren. Und alle anderen sind am Historical-Haken! 😀

  4. Schreib ich mir gleich auf die Wunschliste 🙂 So richtige Historicals habe ich noch nie gelesen, aber da du so schwärmst, muss ich mir das mal angucken ^___^

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