[Review] Hill, Sandra – Viking in Love

Taschenbuch

Sprache: Englisch

Erschienen: 2010

Verlag: Avon

ISBN: 978-0-06-167349-8

Preis: (ca.) 5,70 €

Altersempfehlung: ab 16 Jahren

 

 

About the author:

Sandra Hill is a graduate of Penn State and worked for more than ten years as a features writer and education editor for publications in New Jersey and Pennsylvania. Writing about serious issues taught her the merits of seeking the lighter side of even the darkest stories. She is the wife of a stockbroker and the mother of four sons.

 

 

Klapptext:

She said…

Caedmon of Larkspur is the most loathsome lout I have ever encountered! When my sisters and I arrived at his castle, we were greeted by servants and children running wild, while Caedmon lied abed after a night of ale. No doubt there will be another child soon, because I must admit he’s as handsome as he is virile. And I must endure him, for we are in desperate need of protection, though I can only imagine what this knight will demand of me in return…

He said…

After nine long months in the king’s service, all I wanted was peace… not five Viking princesses running my keep. And the fiery redhead who burst into my chamber that first morning is the worst of all. Why, I should kick her out… but I have a much more wickedly delightful plan for Breanne of Stoneheim, one that will leave her a Viking in lust.

 

 

Inhalt:

Caedmon of Larkspur hat neun Monate seinem König Kriegsdienst geleistet und hat sich – die Nase gestrichen voll vom Schlachtfeld – nach Hause abgesetzt. Doch statt des erwarteten Friedens erwartet ihn das reine Chaos: seine Kinder sind wilder denn je (10 an der Zahl und nicht einmal alle seine), sein Haus benötigt dringende Reparaturen und sämtliches Personal hat sich verabschiedet, weil es mit der derzeitigen Situation nicht mehr umzugehen weiß – ohne ihren Herrn. Deswegen beschließt Caedmon erst einmal am ersten Abend seine Rückkehr zu feiern, doch der nächste Morgen bereitet ihm nicht nur Sorgen, sondern auch unheimliche Kopfschmerzen. Denn plötzlich steht mitten in seinem Schlafzimmer eine rothaarige Frau, die ihn über die Unzulänglichkeiten seiner Haushaltsführung und seiner Kinder nicht nur aufmerksam macht, sondern schreit ihm diese förmlich entgegen. Wie sich herausstellt ist es Breanne of Stoneheim, eine Vikinger-Prinzessin, die mit ihren vier Schwestern bei ihm aus mysteriösen Gründen Unterschlupf sucht. Doch als er hinter das Geheimnis von Breanne und ihren Schwester kommt, möchte er sie einfach nur noch loswerden, doch da gibt es ein Problem: die Schwestern wollen einfach nicht gehen und er fühlt sich zu Breanne hingezogen.

Nach kurzer Überlegung (hahaha!) kommt ihm eine Idee, wie er entweder die Schwester loswerden oder Breanne in sein Bett bekommt. Diese soll nämlich 10 Nächte mit ihm verbringen und alles tun, was er verlangt. Wird Breanne auf diese Forderung Caedmons eingehen, um ihre Schwestern zu schützen?

 

 

Meinung:

Eigentlich fällt „Viking in Love“ von Sandra Hill eindeutig in die Sparte von Büchern, die keiner Rezension bedürfen, weil sie einfach mal so schlecht und fadenscheinig sind, dass man sie eigentlich gar nicht erst lesen sollte. Um meinen Eindruck von diesem Werk einfach einmal zu untermauern, gebe ich hier mal kurz ein paar Eindrücke wieder, die mich getroffen haben und zu meiner schlechten Meinung gebracht haben.

Da dies das erste Buch der Autorin ist, was ich bisher gelesen habe – und wahrscheinlich auch das Letzte – wusste ich eigentlich nicht (trotz kurzer Leseprobe) so recht, was mich schreibstiltechnisch erwarten würde. Zwar hat sich die Geschichte um Caedmon und Breanne einfach und schnell lesen lassen, dennoch war der gesamte Erzählstil einfach zu plump und teilweise einfach zu vulgär. Ich habe nichts gegen die ein oder andere vulgäre Äußerung in einem Roman, aber hier schienen sie förmlich an der Tagesordnung zu stehen – was mich bei einem (historischen) Liebesroman wirklich stört.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Breanne und Caedmon, sodass man als Leser auch wirklich weiß, was als Nächstes passiert und absolut keine Überraschung bleibt.

Neben der flachen und absolut leicht zu durchschauenden Handlung, waren auch die Charaktere mehr als nur oberflächlich und ohne jeglichen Ansatz, einem sympathisch zu werden. Selbst wenn ich an der einen oder anderen Stelle (maximal aber nur 3 Mal) laut lachen musste, weil gerade die Kinder von Caedmon etwas ausgefressen haben oder die Hausangestellte Amicia wieder einmal Ratschläge im Matratzensport gegeben hat, konnte ich weder der Geschichte noch den Charakteren etwas Besonderes abgewinnen. Auch waren die Frauen – in diesem Fall die fünf Prinzessinnen und die Hausangestellte Amicia – für einen historischen Roman, der im Jahre 965 spielen soll, einfach zu modern, vorlaut und haben in der Hinsicht auf Schwangerschaft und Verhütung eindeutig zu viel Ahnung – was die Geschichte der beiden Protagonisten auf eine rein sexuelle Ebene befördert. Wie man hieran erkennen kann, hat mir eindeutig die Romantik gefehlt. Zwischen den Protagonisten bemerkt weder ein Knistern noch ein brennendes Inferno, was darauf hindeuten lässt, dass die beiden mehr als nur auf sexueller Ebene aneinander interessiert sind, was für einen Liebesroman meiner Ansicht nach ein absolutes No-Go ist.  

Abschließend erwähne ich es einfach nur noch einmal der guten Ordnung halber: das Cover finde ich immer noch verdammt hässlich.

 

 

Bewertung:

Eine Geschichte mit Potential, katastrophaler Umsetzung, zu plumper und vulgärer Sprache, zu wenig Humor und einem Cover, bei dem einen der Fluchtinstinkt packt. Kurzum: Vertraut auf euren Fluchtinstinkt und lasst die Finger von dem Buch.

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2 Gedanken zu „[Review] Hill, Sandra – Viking in Love

  1. Katastrophale Umsetzung, plumpe und vulgäre Sprache und ein seltsamer) Humor – das ist Sandra Hill wie ich sie kenne! 😉 Mir hat ein Buch der Autorin auch vollauf gereicht, ich hatte keinerlei Bedürfnis, ihr eine weitere Chance zu geben!

  2. "Vertraut eurem Fluchtinstinkt" – Haha *daumen hoch* Ehrlich gesagt hat weder die Autorin noch das Buch mir was gesagt, aber jetzt weiß ich ja, was ich meiden muss!

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