[Review] Garcia, Kami & Stohl, Margaret – Beautiful Creatures (Caster Chronicles #1)

Gebundene Ausgabe
Erschienen: 2009
Sprache: Englisch
Verlag: Little Brown
Seiten: 563
ISBN: 978-0-316-04267-3
Preis: (ca.) 13,85 €
Altersempfehlung: ab 14 Jahren

 

About the author:

Kami Garcia & Margaret Stohl came up with the concept for „Beautiful Creatures“, thei debut novel, over lunch. Margaret had always been captivated by fantasies and wanted to write a supernatural novel, while Kami loved stories set in the South and wanted to write a book that drew upon her deep Southern roots. With nothing to write on, they scribbled their ideas for a story that combined their shared passions on a paper napkin. By the time they left, „Beautiful Creatures“ was born. Kami and Margaret both live in Los Angeles, Califronia, with their families. They now write on computers instead of napkins.

Klapptext:

There were no surprises

in Gatlin County.

At least, that’s what I thought.

Turns out, I couldn’t have

been more wrong.

There was a curse.

There was a girl.

And in the end,

there was a grave.

Lena Duchannes is unlike anyone the small Southern town of Gatlin has ever seen, and she’s struggling to conceal her power and a curse that has haunted her family for generations. But even within the overgrown gardens, murky swamps, and crumbling graveyards of the forgotten South, a secret cannot stay hidden forever.

Ethan Wate, who has been counting the month until he can escape from Gatlin, is haunted by dreams of a beautiful girl he has never met. When Lena moves into the town’s oldest and most infamous plantation, Ethan is inexplicably drawn to her and determined to uncover the connection between them.

In a town with no surprises, one secret could change everything.

Meinung:

Endlich habe ich mich dazu durchringen können „Beautiful Creatures“ von Kami Garcia & Margaret Stohl zu lesen – und dank Stefanie, die mir nahegelegt hatte, es weit oben aufzulegen.  ^^

Mit der Erklärung auf der Buchrückseite und dem Klapptext konnte ich natürlich nicht viel anfangen, da beide wirklich wenig Preis geben und wenig vermuten lassen, was ich an dieser Stelle einmal als positiv anmerken möchte, da ich es absolut nicht leiden kann, wenn man von Anfang an weiß, was Sache ist. Also werde auch ich an dieser Stelle nichts verraten.

Die Geschichte spielt in einer kleinen (fiktiven) Südstaatenstadt namens Gatlin. Die Protagonisten der Geschichte sind Lena und Ethan. Wer aber erwartet, dass die Geschichte aus Lenas Perspektive oder von beider Seiten erzählt wird, liegt hier falsch, denn die komplette Geschichte wird aus Sicht von Ethan erzählt. Hier möchte ich bereits darauf hinweisen, dass es für mich ein leichter Nachteil war, dass die Geschichte nur aus seiner Sicht erzählt wird, da so die Story für mich dadurch recht platt und seitens Lena leicht emotionslos gewirkt hat. Man hat zwar immer wieder mitbekommen, dass Ethan schwer in Lena verliebt ist, aber andersherum hat man das eigentlich nie wirklich emotional miterleben können.

Die Geschichte wird allerdings wiederum sehr klar, gut strukturiert und verständlich durch die Autorinnen erzählt. Allerdings hat mich hierbei gestört, dass es doch erst einmal reichlich Zeit gebraucht hat, bis die eigentliche Geschichte um Lena – und natürlich auch um Ethan – in Schwung gekommen ist und dass es zwischendrin auch immer wieder einmal ein paar kleine Hänger gegeben hat, die die Geschichte für mich langatmig erscheinen lassen haben. Wiederum muss ich an dieser Stelle einmal besonders anmerken, dass mir die Idee mit dem Lied – gegen Ende waren es allerdings zwei – sehr gefallen hat. Es hat der Story immerhin etwas Schwung verliehen und gibt natürlich auch gleich die Erklärung für den deutschen Titel.

Die Charaktere sind an sich – einschließlich der vielen liebenswerten Nebencharaktere wie Amma, Ethans Dad, Lenas Onkel oder gar Ethans drei leicht verrückte alte Tanten – gut ausgearbeitet, dargestellt und jeder hat seine eigene kleine Besonderheit, der ihn umso liebenswerter macht.

Nebenbei fand ich auch noch sehr schön – und auf jeden Fall nennenswert -, dass die Autorinnen darauf geachtet haben, die Geschichte neben der eigentlichen Fantasy-Geschichte möglichst realistisch durch die jährlichen Schauspiele des Bürgerkrieges und der doch sehr deutlichen Südstaatenakzente bei den älteren Nebencharakteren wirken zu lassen. Es war wirklich sehr schön zu lesen, diese sprachlich unterschiedlichen Mundarten. Ich habe es sehr genossen. =)

 

Bewertung:

Ein schönes Buch mit einer wunderbaren Geschichte und in der Originalausgabe mit wunderbarem Südstaatenakzent versehen, der wirklich auf jeden Fall mehr als nur lesenswert ist. Allerdings war die Story etwas langatmig und leider hat mir das gewisse Etwas gefehlt, aber trotzdem lesenswert.

Wer die englische Ausgabe nicht lesen möchte, der kann sich bereits über die deutsche Ausgabe, die unter dem Titel „Sixteen Moons“ erschienen ist, hermachen, die sich übrigens auch auf meinem SuB befindet, da ich beim Kauf weder auf die Autorinnen noch auf die Story, sondern einfach nur aufs Cover geschaut hatte. ;P

Der zweite Teil „Beautiful Darkness“ soll jetzt im Oktober erscheinen und ist außerdem meinerseits schon vorbestellt. Schließlich will auch ich wissen, wie es weitergeht. ^^

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4 Gedanken zu „[Review] Garcia, Kami & Stohl, Margaret – Beautiful Creatures (Caster Chronicles #1)

  1. Schade, dass es bei dir jetzt nicht so der große Knaller war. Aber ich bin froh, dass du es trotzdem gern gelesen hast und der zweite Teil auch schon vorbestellt ist 😀 (Bei mir übrigens aus ;D)Zur Erzählsichtweise. Ich find das total interessant, dass dieses nur aus Ethans Sicht erzählen bei den Lesern ganz unterschiedlich ankommt. Dir hat die Sichtweise von Lena gefehlt, ich fand die Tatsache, dass der männliche Protagonist das Wort hat, so erfrischend, dass ich nicht mal auf diesen Gedanken gekommen wäre. :DÜbrigens find ich's total lieb von dir, dass du dich wirklich an meine Empfehlungen hältst xD Ich bin jetzt schon gespannt, was du zu "The forbidden Game" sagen wirst 😀

  2. Also bisher muss ich sagen gefällt mir "The Forbidden Game" richtig gut. Wollte ja eigentlich kein Buch mehr von L.J. Smith lesen, da sich ja die Vampirtagebücher als … (ich bin jetzt mal gemein) … Brennstoff herausgestellt haben. Die Story war mir einfach zu kitschig. Hm… klar orientiert ich mich an deinen Vorschlägen. "Black Out" hab ich mir schon für danach bereit gelegt. ^^ Also, wenn dich vielleicht ein anderes Buch noch von meinem SuB interessiert, sag es einfach. Hab ja momentan ein wenig mehr Zeit als gedacht, da ich noch krankgeschrieben bin. T___T

  3. Da bestätigst du mir wieder Mal meine Entscheidung, ihre anderen Bücher nicht zu lesen. ;DUh, Black Out, das war spannend! :DKlar, ich geh gleich noch mal schauen, ob mir was ins Auge springt 😀

  4. Also, die Uglies-Serie ist auch ziemlich gut, wobei ich es bisher nicht geschafft habe, den dritten Teil zu lesen. Da hat mich dann irgendwie das Interesse verlassen, weiß gar nicht mehr warum. Aber Teil 1 und 2 warn richtig gut, zumindest da bin ich mir sicher ;DUnd Antje Babendererde. Von den Büchern die du hast kenn ich zwar nur Zweiherz, aber über Lakota Moon hab ich auch schon viel gutes gehört :)Genieß deine Lese-Zeit! Ich vermisse meine grade sehr ^^

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