[Review] Stiefvater, Maggie – Linger (The Wolves of Mercy Falls #2)

Erschienen: 2010

Sprache: Englisch

Seiten: 360

Verlag: Scholastic Press

ISBN: 978-0-545-12328-0

Preis: (ca.) 13,50 € (Gebundene Ausgabe)

Altersempfehlung: ab 12 Jahren

 

 

Über die Autorin:

Maggie Stiefvater is the author of the New York Times bestselling novel „Shiver“, hailed by Publishers Weekly in a starred review as „lyrical tale“ and by Book Page as „beautiful written, even poetic at times, and a perfect indulgence for readers of all ages“. She is also the author of „Lament: The Fairy Queen’s Deception“ and „Ballad: A Gathering of Faerie“. She lives in Virginia with her husband and their two children.

Klapptext:

the longing.

Once Grace and Sam have found each other, they know they must fight to stay together. For Sam, this means a reckoning with his werewolf past. For Grace, it means facing a future that is less and less certain.

the loss.

Into their world comes a new world named Cole, whose past is full of hurt and danger. He is wrestling with his own demons, embracing the life of a wolf while denying the ties of being human.

the linger.

For Grace, Sam, and Cole, life is a constant struggle between two forces – wolf and human – with love baring its two sides as well. It is harrowing and euphoric, freeing and entrapping, enticing, and alarming. As their world falls apart, love is what lingers. But will it be enough?

Meinung:

Ich habe jetzt vor ein paar Minuten „Linger“ von Maggie Stiefvater beendet und muss jetzt erst einmal versuchen wieder in Deutsch zu denken. Das ist ziemlich schwierig, wenn man so ein großartiges Buch gelesen hat und darin vollkommen untergegangen war. Es war – wie auch schon bei „Shiver“ – wie Kopfkino. Es war einfach großartig, einfach einmal die Welt um sich herum zu vergessen und in die Erlebnisse von Grace, Sam, Cole und Isabel einzutauchen. 

Ich habe mich an dieser Stelle allerdings dazu entschiedenen keinen Einblick in die eigentliche Handlung zu geben, denn es würde dem Erzählstil der Autorin einfach nicht gerecht werden und dem einen oder anderen sicher etwas vorwegnehmen, falls er „Shiver“ (Deutsche Ausgabe: Nach dem Sommer) noch nicht gelesen hat.

Wie in „Shiver“ wird die Geschichte stets abwechselnd aus der Perspektive von Sam und Grace in der Ich-Perspektive erzählt. Neu in „Linger“ ist allerdings, dass die Autorin die Geschichte um zwei, ebenfalls die Geschichte aus ihrer Sicht erzählende, Charaktere erweitert hat. Dadurch bekommt die Geschichte für die Leser eine Tiefe und Emotionalität, die ich nach dem Lesen von „Shiver“ nicht für möglich gehalten habe. Jeder Charakter, der die Geschichte aus seiner Sicht erzählt, ging mir unter die Haut. Selbst Isabel und Cole, die zu anfangs auf einen ziemlich distanziert wirkten, versteht man mit der Zeit immer besser; man versteht worunter sie leiden und dass sie mit ihrer familiären Situation total unzufrieden sind. Cole und Isabel bilden einfach zu Grace und Sam einen Kontrast, der einen tiefer in die Geschichte eintauchen und mit den Figuren mitfiebern lässt – er bildet das passende Pendant dazu, dass das Leben für jeden auf unterschiedliche Weise anstrengend, mitnehmend und quälend sein kann.

Besonders hervorzuheben sei an dieser Stelle einmal die wunderbare Erzählweise der Autorin, die einfach kurz gesagt etwas Besonderes ist. Ihre wunderbar fließende, schon nahezu poetische Art die Geschichte zu erzählen, machen „Linger“ für jeden Leser zu einem Erlebnis, dass man so schnell nicht vergisst und immer wieder darin eintauchen könnte.

Auch als positiv empfand ich, dass die Autorin die Geschichte ausschließlich um Sam, Grace, Isabel und Cole zentriert, sodass man auf Dauer nicht mit irgendwelchen überflüssigen Nebencharakteren bombardiert wird und sich wirklich ausschließlich auf die vier sowie deren Geschichte konzentrieren kann.

Es gab besondere Augenblicke in der Geschichte, die ich einfach immer wieder lesen könnte und die teilweise so herzzerreißend sind, dass ich echt mit Tränen zu kämpfen hatte.  

Auch das Cover sowie der Druck des Buches sind selbstverständlich nicht unter Teppich zu kehren. Im Gegensatz zu „Shiver“, wo das Cover und der Druck blau gestaltet waren, ist das Cover und der Druck von „Linger“ in grün gestaltet – jedenfalls was die gebundene Ausgabe anbelangt. Es ist neben „Shiver“ einfach ein toller Anblick im Bücherregal. =)

Es bleibt mir schlussendlich nur noch zu sagen: Lest es und ihr werdet mehr als nur begeistert sein. ^^

Bewertung:

Dieses Buch ist ein Genuss, der süchtig und Lust auf Mehr macht.

Ich bin schon sehr gespannt, mit was Maggie Stiefvater uns im dritten und letzten Band um Grace und Sam sowie nunmehr auch Isabel und Cole überraschen wird. Ich freue mich jetzt schon riesig auf „Forever“.

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8 Gedanken zu „[Review] Stiefvater, Maggie – Linger (The Wolves of Mercy Falls #2)

  1. Freut mich, dass es dir so gefallen hat! 😀 Und ja, auf Forever freu ich mich jetzt auch riesig! Ich bin schon so gespannt, was das für eine Farbe haben wird! (Ich tippe ja auf ein sehr dunkles rot ;D)

  2. Ja, das Cover schon, aber es muss ja dann auch farblich für die Schrift umsetzbar sein – also um meinen Tipp zu spezifizieren: Schriftfarbe ein sehr dunkles Rot, Coverfarbe hellrot oder ins Orange. Was meinst du dazu?

  3. Ich fand Linger auch unglaublich toll *_* wie du schon sagst, man konnte wunderbar darin abtauchen. Freue mich sooo sehr auf Forever. Ich denke auch, dass das Cover in Richtung Rottöne gehen wird. Dunkelrote Tinte stelle ich mir toll zum Lesen vor, aber ich glaube ein etwas dunkleres Orange lässt sich auch gut lesen.

  4. @ Stefanie & Miss Bookiverse: Hm… ich könnte mir allerdings auch eine gute Mischung aus Rot und Orange vorstellen. Wenn man Shiver und Linger betrachtet sind ja die Farbtöne stets etwas variabel. Was die Schrift angeht, fände ich persönlich ein dunkles Orange sehr schön. Aber ich denke, dass wird Scholastic Press wie bei den beiden Vorgängern sehr gut geregelt bekommen. Bin schon sehr gespannt, wie es ausschaut und weitergeht, auch wenn ich schon so meine Ideen hab. ^^

  5. Ich weiß nicht, ob die Autorin sich das so gedacht hat, aber ich kann mir gut denken, dass beide (Grace und Sam sowie auch Cole und Isabel jeweils) als Wölfe wiedervereint werden – auch wenn man sich Dank Genie Cole sicherlich vorstellen kann, dass eine doch recht gute und anhaltende Version eines "Medikaments" entwickelt wird. Da sowas allerdings Zeit braucht und kein Labor vorhanden ist – bis jetzt – tippe ich darauf, dass evtl. alle uns lieben Charaktere als Wölfe von Mercy Falls eine große Rudelfamilie abgeben. Jedenfalls wäre es für Cole und Isabel mehr als sie bisher haben. Hm… irgendwie könnte ich den Faden jetzt immer weiter spinnen, bis ich irgendwann auf die richtige Idee komme. =)Auch wenn ich an dieser Stelle einmal anmerken muss, dass ich die Pärchenbildung zwischen Cole und Isabel noch nicht wirklich sehe… ich hab da nämlich die Vermutung von Cole und einem weißen Wolf. Also wundern würde es mich jedenfalls nicht, wenn Maggie Stiefvater sich von der Pärchenbildung Cole/Isabel entfernt – auch wenn ich persönlich schade fände. Meiner Ansicht nach gäben die beiden ein wunderbares Pärchen ab. ^^

  6. An so was hatte ich ehrlich gesagt auch schon gedacht. Gerade in Linger kommt es sehr so rüber, als wenn Grace wirklich furchtbar gern ein Wolf wäre. Allerdings glaube ich nicht, dass Sam das so richtig glücklich machen würde. Irgendwie wäre es aber auch ein passendes Ende, weil es irgendwie traurig ist, dass sie nicht als Menschen zusammen sein können, aber immerhin sind sie trotzdem zusammen.Cole hätte sicher nichts gegen das Wolfsein, aber von Isabel hat man diesbezüglich noch gar keinen Kommentar gehabt… andererseits hat sie wohl nichts zu verlieren.Die Sache ist nur, wenn sie Wölfe werden, müssen sie sich dann in 10-15 Jahren nicht wieder zurückverwandeln, um nicht zu sterben?Oh Gott, Shelby und Cole!! Das wäre ja eine furchtbare Mischung (für die restlichen Charaktere; passen tun die beiden super zusammen). Ich habe Shelby eigentlich schon in Linger zurückerwartet, aber als sie dann nicht vorkam, hab ich irgendwie damit abgeschlossen. Hab gar nicht dran gedacht, dass sie in Forever wieder auftauchen könnte o.o

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